Pennergame von Politikern geächtet

In der Vergangenheit ist das Browsergame Pennergame.de in der Politik häufiger in Kritik geraten. „Menschenverachtend gegenüber Obdachlosen“  sei das Spiel, in dem der Spieler in die Rolle eines Obdachlosen schlüpft und gegen andere Obdachlose kämpft, sich betrinkt oder in bestimmten Bereichen (sog. Skills) weiterbildet. So kämpfte beispielsweise die Hamburger Politikerin Ksenija Bekeris für ein Verbot des Browserspiels Pennergame. Die Würde obdachloser Menschen würde es verletzen, so die SPD Abgeordnete.

Doch ist es wirklich sinnvoll über die moralisch und ethisch korrekten Aspekte eines solchen gewiss nicht realitätsgetreuen Browsergames nachzudenken? Moralisch ist es sicherlich falsch, aber das Spiel ist auch  nicht wirklich in eine ernst zu nehmende Kategorie einzuordnen. Und mit seinen 1,7 Millionen registrierten Spielern scheint es bei einigen auch recht gut anzukommen – trotz falscher Werte, die vermittelt werden.

Kommentar verfassen