Nützliche Firefox Add-Ons

Firefox (oder kurz einfach nur „FF“) ist ja bekannt für seine Erweiterungsmöglichkeiten, die sogenannten Add-ons. Entsprechend groß und unübersichtlich ist auch das Angebot der eigens dafür eingerichteten Website von Mozilla. Nur sehr schwer lassen sich dort gute und gebräuchliche Tools finden. Ein Großteil ist einfach nur unbrauchbar oder uninteressant. Beim virtuellen Rundgang kann man aber auch über das ein oder andere sehr hilfreiche Add-On stolpern.

Deshalb stelle ich Euch hier nun die 10 nützlichsten und beliebtesten aus meiner Sammlung vor.

Adblock Plus
Link: addons.mozilla.org/de/

Durch stetig aktualisierte Webfilter-Listen lässt sich hiermit effektiv sämtliche Werbung im Internet blockieren. Ob Frames, Banner, man bleibt wirksam on allem befreit. Auf Wunsch können auch spezielle Frames oder Banner blockiert werden. Das ist z-B. dann sinnvoll, wenn der Banner nicht auf der Filterliste eingetragen ist.

FastestFox – Schneller Surfen
Link: addons.mozilla.org/de/

Surfe schneller durch das Internet, indem gängige Aufgaben optimiert werden. FastestFox hilft dir nach verschiedenen Informationen zu suchen, die Wikipedia zu durchstöbern, und deine Lieblingsseiten zu besuchen, sowie beim Kopieren und Einfügen …
Markierter Text lässt sich beispielsweise durch die Suchen von Google, Wikipedia, Twitter oder OneRiot jagen.

Torbutton für Firefox, Tor & Privoxy & Vidalia-Paket
Link: chip.de

Auf Klick lässt sich sofort über das große Tor-Netzwerk anonym surfen – auf einen erneuten Klick wieder ausschalten. Das kann gelegentlich sehr nützlich sein. Enthalten sind neben dem Torbutton für FF und Tor selbst auch noch Privoxy, das das Preisgeben von Informationen wie Referrer, System usw. unterdrückt. Gefährliche, „neugierige“ oder störende Scripts werden beschnitten. Aufrufe von Werbebannern oder Zählpixel werden gar nicht erst gesendet, was die Surfgeschwindigkeit erhöht und Datenverkehr einspart.

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Google startet öffentlichen DNS-Server

Der Suchmaschinen-Riese bietet neuerdings auch einen eigenen, offenen und freien DNS-Server an. Im Vergleich zu anderen, öffentlichen DNS-Servern will Google schneller, sicherer und zuverlässiger sein.

Performanter will Google seine Server halten, indem es die DNS-Einträge aktualisiert, bevor ihre Gültigkeitsdauer (time to live, TTL) abgelaufen ist. So bleiben die Einträge stets aktuell und vorrätig und müssen ggf. nicht erst zeitaufwendig aktualisiert werden, wenn ein Nutzer darauf zugreift.

Gegen bekannte DNS-Angriffe wie Cache-Poisoning und Denial-of-Service will Google seine Server durch geschickte Algorithmen und Gültigkeitsabfragen geschützte haben.
Zudem nutzen Google’s DNS-Server nicht den standardmäßigen Port 53, sondern wählen bei jeder Abfrage durch zusätzliche Entropie einen zufälligen Port aus, wodurch noch mehr Sicherheiten gegeben sein sollen.

Es ist natürlich davon auszugehen, dass die DNS-Server wie üblicherweise alle Google-Server sehr gut ans Netz angebunden und schier ausfallsicher sind. Hohe Zuverlässigkeit sollte neben der Sicherheit und Performance also auch gegeben sein.

Die DNS-Server von Google sind unter den relativ einfachen IP-Adressen 8.8.8.8 sowie 8.8.4.4 zu erreichen. Wer also zukünftig seine Domains kostenlos über Google statt über seinen bisherigen DNS-Server des Providers in IPs auflösen lassen will, muss die genannten IPs in das entsprechende primäre und sekundäre DNS-Server-Feld des Routers oder der TCP/IP-Konfiguration eintragen.

Über die üblichen datenschutz- und sicherheitstechnischen Fragen beim Konzern Google lässt sich natürlich auch hier wieder streiten. Wem das allerdings gleichgültig ist, dem steht einem neuen, zuverlässigem und sicheren DNS-Server von Google nichts mehr im Wege …