Google startet öffentlichen DNS-Server

von am 06. Dezember, 2010, unter ,

Der Suchmaschinen-Riese bietet neuerdings auch einen eigenen, offenen und freien DNS-Server an. Im Vergleich zu anderen, öffentlichen DNS-Servern will Google schneller, sicherer und zuverlässiger sein.

Performanter will Google seine Server halten, indem es die DNS-Einträge aktualisiert, bevor ihre Gültigkeitsdauer (time to live, TTL) abgelaufen ist. So bleiben die Einträge stets aktuell und vorrätig und müssen ggf. nicht erst zeitaufwendig aktualisiert werden, wenn ein Nutzer darauf zugreift.

Gegen bekannte DNS-Angriffe wie Cache-Poisoning und Denial-of-Service will Google seine Server durch geschickte Algorithmen und Gültigkeitsabfragen geschützte haben.
Zudem nutzen Google’s DNS-Server nicht den standardmäßigen Port 53, sondern wählen bei jeder Abfrage durch zusätzliche Entropie einen zufälligen Port aus, wodurch noch mehr Sicherheiten gegeben sein sollen.

Es ist natürlich davon auszugehen, dass die DNS-Server wie üblicherweise alle Google-Server sehr gut ans Netz angebunden und schier ausfallsicher sind. Hohe Zuverlässigkeit sollte neben der Sicherheit und Performance also auch gegeben sein.

Die DNS-Server von Google sind unter den relativ einfachen IP-Adressen 8.8.8.8 sowie 8.8.4.4 zu erreichen. Wer also zukünftig seine Domains kostenlos über Google statt über seinen bisherigen DNS-Server des Providers in IPs auflösen lassen will, muss die genannten IPs in das entsprechende primäre und sekundäre DNS-Server-Feld des Routers oder der TCP/IP-Konfiguration eintragen.

Über die üblichen datenschutz- und sicherheitstechnischen Fragen beim Konzern Google lässt sich natürlich auch hier wieder streiten. Wem das allerdings gleichgültig ist, dem steht einem neuen, zuverlässigem und sicheren DNS-Server von Google nichts mehr im Wege …

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1 Kommentar für diesen Eintrag

  • Burhaniye

    habe die server aktuell in meiner konfiguration laufen und habe das gefühl, dass alles an sich etwas zügiger ist (kanns mir auch einfach nur einbilden) 😀 …

    aber ein nachteil hat es natürlich schon, denn dann weiß google auch welche seiten ich ansurfe, obwohl ich mit meinem google-account ausgeloggt bin und die besuchte seite evtl. kein adsense oder analytics benutzt.

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