iPhone App-Entwickler klagen über Raubkopien

Aufgrund der hohen Rate von Raubkopien, die bei den netten iPhone Programmen, kurz „Apps“ genannt, auftauchen, denken App-Entwickler nun über Gegenmaßnahmen nach. Viel Umsatz würde ihnen durch die Software-Piraterie im App Geschäft wohl nicht durch die Lappen gehen, da die Raubkopierer wohl ohnehin keine potentiellen Käufer seien, aber stören tuen sie sich dennoch daran. Dazu kamen ihnen drei Möglichkeiten zum Verhindern vom „App-Klau“  in den Sinn:

  1. Ein PopUp, der zum Kauf des Apps animieren soll
  2. Das seperate Laden von Spielinhalten, das nur „offiziellen“ Käufern vorbehalten ist
  3. Die Authentifizierung des Apps auf Online-Servern

Da bin ich ja mal gespannt, inwiefern da wirklich irgendetwas umgesetzt und auch von Apple genehmigt wird …

FritzBox 7390

AVM hält uns ja ganz schön hin mit seinem neuen Universal-Router Fritz!Box 7390. Anfangs hieß es, der Router solle schon im Herbst des vergangenen Jahres auf den Markt kommen, schließlich im 4. Quartal und nun werden wir schon seit einer ganzen Weile mit der sehr biegsamen Aussage „in Kürze“ hingehalten.

Beim Online-Versandhändler Amazon kann man den Router jedenfalls jetzt schon vorbestellen. Allerdings ohne feste Angabe eines vorraussichtlichen Lieferdatums. Das soll man erfahren, wenn man Amazon selbst näheres weiß – ergo scheint es da irgendwie Probleme bei der Fertigung und Produktion im Hause AVM zu geben. Bleibt nur zu hoffen, dass wir doch noch mit einem baldigem Release rechnen können.
Wer sich als einer der ersten die neue FritzBox 7390 sichern will, sollte zuschnappen. Der Preis schlägt mit etwa 250 Euro zu buche – das ist etwa 70 Euro mehr als die aktuelle FritzBox 7270 (180 Euro; Januar 2010). Das Konto wird erst dann auch tatsächlich belastet, wenn der Artikel versandt wurde.

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Nützliche Firefox Add-Ons

Firefox (oder kurz einfach nur „FF“) ist ja bekannt für seine Erweiterungsmöglichkeiten, die sogenannten Add-ons. Entsprechend groß und unübersichtlich ist auch das Angebot der eigens dafür eingerichteten Website von Mozilla. Nur sehr schwer lassen sich dort gute und gebräuchliche Tools finden. Ein Großteil ist einfach nur unbrauchbar oder uninteressant. Beim virtuellen Rundgang kann man aber auch über das ein oder andere sehr hilfreiche Add-On stolpern.

Deshalb stelle ich Euch hier nun die 10 nützlichsten und beliebtesten aus meiner Sammlung vor.

Adblock Plus
Link: addons.mozilla.org/de/

Durch stetig aktualisierte Webfilter-Listen lässt sich hiermit effektiv sämtliche Werbung im Internet blockieren. Ob Frames, Banner, man bleibt wirksam on allem befreit. Auf Wunsch können auch spezielle Frames oder Banner blockiert werden. Das ist z-B. dann sinnvoll, wenn der Banner nicht auf der Filterliste eingetragen ist.

FastestFox – Schneller Surfen
Link: addons.mozilla.org/de/

Surfe schneller durch das Internet, indem gängige Aufgaben optimiert werden. FastestFox hilft dir nach verschiedenen Informationen zu suchen, die Wikipedia zu durchstöbern, und deine Lieblingsseiten zu besuchen, sowie beim Kopieren und Einfügen …
Markierter Text lässt sich beispielsweise durch die Suchen von Google, Wikipedia, Twitter oder OneRiot jagen.

Torbutton für Firefox, Tor & Privoxy & Vidalia-Paket
Link: chip.de

Auf Klick lässt sich sofort über das große Tor-Netzwerk anonym surfen – auf einen erneuten Klick wieder ausschalten. Das kann gelegentlich sehr nützlich sein. Enthalten sind neben dem Torbutton für FF und Tor selbst auch noch Privoxy, das das Preisgeben von Informationen wie Referrer, System usw. unterdrückt. Gefährliche, „neugierige“ oder störende Scripts werden beschnitten. Aufrufe von Werbebannern oder Zählpixel werden gar nicht erst gesendet, was die Surfgeschwindigkeit erhöht und Datenverkehr einspart.

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Google startet öffentlichen DNS-Server

Der Suchmaschinen-Riese bietet neuerdings auch einen eigenen, offenen und freien DNS-Server an. Im Vergleich zu anderen, öffentlichen DNS-Servern will Google schneller, sicherer und zuverlässiger sein.

Performanter will Google seine Server halten, indem es die DNS-Einträge aktualisiert, bevor ihre Gültigkeitsdauer (time to live, TTL) abgelaufen ist. So bleiben die Einträge stets aktuell und vorrätig und müssen ggf. nicht erst zeitaufwendig aktualisiert werden, wenn ein Nutzer darauf zugreift.

Gegen bekannte DNS-Angriffe wie Cache-Poisoning und Denial-of-Service will Google seine Server durch geschickte Algorithmen und Gültigkeitsabfragen geschützte haben.
Zudem nutzen Google’s DNS-Server nicht den standardmäßigen Port 53, sondern wählen bei jeder Abfrage durch zusätzliche Entropie einen zufälligen Port aus, wodurch noch mehr Sicherheiten gegeben sein sollen.

Es ist natürlich davon auszugehen, dass die DNS-Server wie üblicherweise alle Google-Server sehr gut ans Netz angebunden und schier ausfallsicher sind. Hohe Zuverlässigkeit sollte neben der Sicherheit und Performance also auch gegeben sein.

Die DNS-Server von Google sind unter den relativ einfachen IP-Adressen 8.8.8.8 sowie 8.8.4.4 zu erreichen. Wer also zukünftig seine Domains kostenlos über Google statt über seinen bisherigen DNS-Server des Providers in IPs auflösen lassen will, muss die genannten IPs in das entsprechende primäre und sekundäre DNS-Server-Feld des Routers oder der TCP/IP-Konfiguration eintragen.

Über die üblichen datenschutz- und sicherheitstechnischen Fragen beim Konzern Google lässt sich natürlich auch hier wieder streiten. Wem das allerdings gleichgültig ist, dem steht einem neuen, zuverlässigem und sicheren DNS-Server von Google nichts mehr im Wege …

VDSL-Tarife – mit Beschränkung des Traffics

Die neuen Double-Play Angebote mit VDSL Geschwindigkeiten von T-Home sind heute erschienen. Nachdem die Vorvermarktungsphase sehr abprupt beendet wurde, wurde heute die offizielle Vermarktung gestartet. Zum Preis von 45 € bzw. 50 € lassen sich „Call & Surf Comfort Plus“ mit 25/ 50 MBit/s bestellt werden.

Einzige Einschränkung, die in den ebenfalls neuen AGBs unter Punkt 1.2.1.1 erschienen ist: Ab einem verbrauchtem Traffic von 100 GB bzw. 200 GB für VDSL 25 und 50, soll die Leitung auf 6 MBit/s im Download und 576 KBit/s gedrosselt werden! Empörung bei Kunden, die bereits über den neuen Tarif verfügen oder vorhaben, ihn zu bestellen. Von „den Kunden über den Tisch ziehen“, „Irreführung des Verbrauchers“ (heise.de) und „nicht korrekten Konditionen“ ist die Rede. Die Beschränkung des Download-Volumens solle ohnehin nur die wenigsten Kunden betreffen, die „Power-User“, die auch für den größten Teil des gesamten Traffic-Aufkommens verantwortlich sind, so die Begründung der Deutsche Telekom – dennoch inakzeptabel, wie ich meine. Fraglich ist, ob die neuen VDSL-Tarife unter diesem Aspekt als „echten“ Internet-Flatrates ausgewiesen werden dürfen.

Die alten AGBs, die noch zur Vorvermarktung bestanden, enthielten keine derartige Klausel, und auch die rund 10 €uro teureren Entertain Tarife enthalten keine derartige Beschränkung. Ab 30. September sollen die Preise der Double-Play Tarife noch einmal um 10 €uro angehoben werden, also was rechtfertigt dann den (gleichen) Preis zu Entertain? Kein TV-Angebot und beschränktes Traffic-Volumen wirken, als wolle die Telekom unbedigt ihre Entertain Trafie an den Mann bringen und von den neuen Double-Play eher abschrecken … Auch für DSL 16.000 gibt es keine solche Beschränkung.

Bleibt abzuwarten, ob der Bestellprozess genauso fehlerbehaftet abläuft, wie der der Vorvermarktung …

WordPress 2.9 „Carmen“ ist erschienen

Kürzlich ist eine neue Version der beliebten Blogging-Software WordPress erschienen. Mit Version 2.9 gehen nicht einfach nur Bugfixes, sondern auch zahlreiche neue Feautures einher. Vorraussetzung für die neue Version ist allerdings die MySQL-Version 4.1.2. Bei niedrigeren Versionen sollte das Setup in der Regel automatisch warnen.

Nun zu den Neuerungen:
Beiträge und Kommentare werden nun nach dem Löschen nicht mehr sofort endgültig gelöscht, sondern in einem Papierkorb gesammelt, wo sie schließlich auch wiederhergestellt oder endgültig gelöscht werden können. Dafür wurde die Sicherheitsabfrage beim Löschen gestrichen.

Durch Artikelbilder (post thumbnails) können Beiträge nun besser veranschaulicht werden,  sofern das Theme diese Funktion unterstützt.

Internet Videos von Youtube und weiteren Anbietern können nun mittels oEmbed einfacher eingebunden werden.

Es ist ab Version 2.9 möglich einfache Bildbearbeitung ala Skalieren, Schneiden und Spiegeln vorzunehmen.

Die etwas bequemeren Blogger können nun per Plugin-Massenaktualisierung alle PlugIns mit nur einem Klick auf den neusten Stand bringen.

Und viele kleine Detailverbesserungen, die Version 2.9 insgesamt abrunden. Alle Änderungen sind hier nachzulesen.

10 €uro Amazon-Gutschein

Da bin ich wohl recht spät, aber laut Einsendeschluss doch noch rechtzeitig auf die Aktion im Amexio Gutschein-Blog aufmerksam geworden. Dort werden Amazon-Gutscheine im Wert von 10 Euro vergeben – im Gegenzug muss man zwei kleine Links auf seinem eigenem Blog setzen. Unter allen Teilnehmern aus dem Kalenderjahr 2009 wurde bzw. wird außerdem ein Apple iPod nano 8 GB verlost.
Einsendeschluss für die Gutscheinaktion ist der 05.01.2010 – ergo bin ich zugegebenermaßen doch sehr spät dran.

Außerdem gibt es auf der Website Aktionsgutschein.com jede Menge Gratisartikel, Sonderaktionen und Gutscheine zu finden. Es lohnt sich vorbei zu schauen, es sind dort teilweise sehr interessante Angebote und Aktionen zu finden.

Matt Cutts: Der PageRank hat doch Bedeutung

In einem seiner zahlreichen Video’s lässt Matt Cutts nun verlauten, dass der PageRank doch noch Bedeutung in der Bewertung des Suchmaschinenrankings bei Google hat.
Das hat der Google-Mitarbeiter im Zusammenhang mit einer Frage über das Ranking von Videos im Index verraten. Er meinte, dass Google immer noch auf gültige Links und den PageRank achte.

„Welche Faktoren beeinflussen ein Video in den Universellen Ergebnissen in Google? Ich habe das gleiche Video, eins auf Youtube mit vielen Views, Kommentaren und Bewertungen, dennoch ist das andere mit wenigen Views und keinen Kommentaren dasjenige, das rankt, wie kommt das?“

Also, meine erste Vermutung, ohne Genaueres zu wissen, ist, dass dieses Video evtl. Links von einer sehr angesehenen Site bekommt und daher mehr PageRank hat.
Wir schauen immer noch auf Links; wir schauen immer noch auf PageRank, wann immer wir Dinge ranken. Falls dieses Video Erwähnung auf einer sehr angesehenen Site findet, dann könnte es sein, dass es mehr PageRank hat und daher besser rankt. […]“

Übersetzung von Claudia, Search Quality
Montag, 23. November 2009 um 15:40
Quelle: http://googlewebmastercentral-de.blogspot.com

Wie viel Wahrheitsgehalt da nun wirklich dran ist, lässt sich natürlich nicht überprüfen – es ist jedoch davon auszugehen, dass Matt Cutts uns damit sagen will, dass der PageRank eine Art sichtbares Zwischenergebnis bei der Berrechnung der SERPs (Suchmaschinenergebnisseiten) und damit auch indirekt ein Indikator für den „Wert“ einer Seite ist.

Microsoft Office 2010 veröffentlicht

In der gestrigen Vorstellungen der Microsoft Professional Developers Conference  wurden unter anderem die neuen Microsoft Office 2010 Anwendungen vorgestellt. Vorteile gegenüber der aktuellen 2007er Version sind mitunter überarbeitete Installationsroutinen, sowie Icons und ein neuer „Backstage View“, der das bisherige Office-Menü ersetzt. Die fertige Version von Microsoft Office 2010 soll im ersten Halbjahr des kommenden Jahres 2010 erscheinen.

Gleichzeitig wurden die Beta Testversionen nun offiziell und öffentlich zum Download bereit gestellt. Die Betas können auf folgender Website von Microsoft heruntergeladen werden:

  1. http://www.microsoft.com/office/2010/de/default.aspx

Auf dieser Seite muss man sich zuerst durch den Account eines Microsoft-Dienstes authentifizieren. Dannach bekommt man eine Seriennummer zugewiesen und kann das Setup durch einen Download-Manager herunterladen.

iPhone geknackt: Jailbreak und Unlock für Firmware 3.1

blackra1n RC3 und blacksn0w sind online

Der Hacker geohot hat es mal wieder geschafft! Als erster hat er einen Jailbreak für die aktuellste Firmware 3.1.2 von Apple’s iPhone herausgebracht und gestern hat er auch noch einen Unlock für das neuste Baseband 05.11.07, das in Firmware 3.1.2 standardmäßig enthalten ist, veröffentlicht. Von diesem Baseband war eine Zeit lang nicht sicher, ob es überhaupt jemals geknackt werden könne. Das sogenannte Baseband wird im iPhone selbst (unter Allgemein -> Info) als Modem-Firmware bezeichnet und hat die Aufgabe, das iPhone mit dem jeweiligen Anbieter des Handynetzes zu verbinden und jeglichen Datenaustasuch über selbiges abzuwickeln.
Der Hack läuft auf allen Modellen der iPhone und iPod touch Serie, auch dem neusten iPhone 3GS. Mit geohot’s blackra1n, so der Name des Programmes,  ist es außerdem möglich OOTB (Out-of-the-Box) iPhone 3GS’s mit Firmware 3.1 oder solche, die ungeduldig einfach auf 3.1 geupdatet haben, zu jailbreaken und unlocken.

Mit dem nun veröffentlichtem Jailbreak blackra1n RC3 von geohot ist es möglich, die Firmware 3.1.2 mit nur einem Klick (!) zu jailbreaken. Anschließend lassen sich über das blackra1n App Installer für Fremdpakete wie Cydia, Icy oder Rock nachinstallieren. Ich empfehle auf Cydia zu setzen, da dieser Installer standardmäßig schon viele Sources eingetragen hat und sich relativ einfach bedienen lässt. Ich hatte übrigens schon Probleme mit dem parallelen Betrieb von mehreren Installern und rate deshalb dazu nur einen zu installieren.
Über das blackra1n App lässt sich außerdem blacksn0w, der neuste und erste Unlock für das Baseband 05.11.07 aufspielen.

Durch einen Jailbreak der Firmware ist es möglich, Fremdprogramme, die nicht über den AppStore von Apple erhältlich sind oder nicht von Apple zugelassen werden, zu installieren. Durch einen Jailbreak erlischt der Garantieanspruch durch Apple, darauf weist Apple ausdrücklich hin. In der Regel ist allerdings möglich, den Jailbreak seines iPhone’s zu kaschieren. Wie es rechtlich mit Gewährleistung durch den Verteiber, also T-Mobile in Deutschalnd, aussieht, weiß ich nicht genau. Fest steht, dass T-Mobile nur die wenigsten Schäden am Gerät selbst beheben kann und das iPhone zu Apple einschicken könnte – Problem mit der Garantie …
Durch einen Unlock des Gerätes ist es möglich, den standardmäßigen Sim- bzw. Net-Lock des Vertrags iPhone’s zu umgehen. So ist es nach dem Unlock möglich, die Sim-Karten von Fremdanbietern beispielsweise Fonic zu verwenden, die Telefonieren oder Surfen zu wesentlich günstigeren Konditionen anbieten. Dieser Net-Lock wird jedoch nicht entfernt und ist entsprechend nach dem Updaten auf eine neuere Firmware bzw. das Überspielen mit der aktuellen Firmware wieder entfernt.

Doch es sei gewarnt: Die Lücke, die geohot im Baseband ausgenutzt hat, soll von irgendjemandem im Netz schon wieder ausgeplaudert worden sein, sodass anzunehmen ist, dass Apple das Baseband im nächsten Firmware Update ebenfalls updaten und die Lücke schließen wird.
Bei den neusten iPhone’s 3GS (Mitte Oktober hergestellt) ist aufgund eines geänderten BootLoaders nur noch ein tethered Jailbreak möglich. Das bedeutet, dass das Gerät bei jedem Reboot erneut mit geohot’s blackra1n gehackt werden muss, da es meist nur noch in den Recovery Modus bootet. Dies gilt ebenfalls für den iPod Touch 3G.

PageRank Update Oktober 2009 ist online

Im Laufe des heutigen Tages, dem 30.10.2009, ist ein neues Update von Google’s PageRank online gegangen.  Nach nun 128 Tagen hat das Warten endlich ein Ende. Der grüne Balken erfreut Großteile der SEO- und Webmaster-Szene wieder. Es gab ja wirklich viele Spekulationen über das Ende des TB-PageRanks, aber die dürften mit diesem Update wohl erstmal wieder aus der Welt geschaffen worden sein.

Insgesamt war wohl der Trend bei diesem Update zu beobachten, dass der PR etwas angestiegen ist – größere Projekte haben teilweise einen noch größeren PR zugewiesen bekommen und mittlere bis kleine Projekte sind konstant geblieben, bzw. leicht angestiegen. Es waren natürlich auch wieder Abfälle in den PR-Werten zu beobachten. Ein Korrektur-Update ist (wie immer) nicht ausgeschlossen.
Mein Projekt hat bisher nur auf einer Unterseite an Zuwachs gewonnen. Die Hauptseite ist trotz einiger starker Backlinks nicht gestiegen. Das waren wohl einfach zu viele Backlinks in dieser kurzen Zeit  – wahrscheinlich wurde ich von Google abgestraft …

Einzelheiten zu den PageRank und Backlink-Updates finden sich in meinem Eintrag über das Phänomen  Google PageRank.

„PageRank Update Oktober 2009 ist online“ weiterlesen

SchülerVZ – Datenabgriff Skandal

Nachdem am vergangenen Wochenende bekannt wurde, dass durch eine Art Crawler die Datensätze wie Benutzerbild, Name, Wohnort, Schule und Geburtsdatum von rund einer Millionen Schülern aus dem Social-Netzwerk  SchülerVZ automatisiert abgefragt und gespeichert wurden, warnt nun der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar davor, intime Details im Netz zu veröffentlichen. Mit den  geraubten Daten wäre es unter anderem möglich, Schüler nach Wohnort und Alter zu filtern und inklusive Benutzerbild anzeigen zu lassen. Die Datensätze wurden netzpolitik.org zugespielt, die daraufhin prompt einen Blogeintrag darüber verfassten.

 

Deine persönlichen Daten sind auf unseren Servern (den Speicherorten für diese Daten) bestmöglich geschützt. Sie können z.B. nicht von Suchmaschinen wie Google ausgelesen werden und tauchen somit nicht außerhalb vom schülerVZ auf.

Die Daten sind laut eigenen Angaben von SchülerVZ eigentlich gegen automatisierte Zugriffe von (Suchmaschienen-)Crawlern gesichert, der „Datendieb“ konnte diesen Schutz anscheinend dennoch umgehen. Datenschützer schlugen nach diesem Vorfall sofort Alarm. Inzwischen gab es bereits ein erste Festnahme in Berlin.

Duplicate Content (DC) bei Google & Co

Wer nicht will, dass Google und Co. seine Website aufgrund von Duplicate Content (kurz auch als DC zu finden) abstrafen oder gar aus dem Index entfernen, der sollte beim Aufbau einer Website folgende Punkte beachten:

  • Die Website sollte entweder mit oder ohne „www.“ zu erreichen sein.
  • Sie sollten den gleichen Text nicht zweimal verwenden oder gar Text von anderen Websites kopieren.
  • Sie sollten Ihre Website möglichst so aufbauen, dass Crawler von Suchmaschinen den selben Text nicht mehrmals auslesen können; etwa über die Hauptseite, Kategorien und nochmal über die Archive (vgl. WordPress).

301-Redirect (Permanente Weiterleitung)

301-Redirect ist das Stichwort, um DC bei der „www.“ Subdomain zu verhindern. Das lässt sich am effektivsten per htaccess Datei umsetzen. Die .htaccess (mit Punkt und ohne Endung) Datei wird in das Root-Verzeichnis, das übergeordnetste Verzeichnis, auf das die Domain leitet, eingefügt. Die Umsetzung via htaccess ist zudem sehr suchmaschinenfreundlich, da sie serverseitig stattfindet.

Will man die Domain omaximus.de dann permanent auf die Subdomain „www.“ omaximus.de weiterleiten, müsste der Inahlt der htaccess Datei wie folgt aussehen:

RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTP_HOST} !^www\.omaximus\.de$ [NC]
RewriteRule ^(.*)$ http://www.omaximus.de/$1 [R=301,L]

Möchte man es genau anders herum haben (ohne „www.“-Subdomain), geht das so:

RewriteEngine on
RewriteCond %{HTTP_HOST} ^www.omaximus.de$ [NC]
RewriteRule ^(.*) http://omaximus.de/$1 [L,R=301]

Mit Scriptsprachen wie PHP lässt sich eine solche Weiterleitung übrigens auch einrichten:


<?php
header("HTTP/1.1 301 Moved Permanently");
header("Location:http://omaximus.de");
exit;
?>

 

Klientseitige Weiterleitungen

Klientseitige Weiterleitungen werden mittels HTML oder JavaScript ausgeführt und sind dementsprechend ungünstig für Crawler von Suchmaschinen – JavaScript wird nicht ausgeführt und HTML-Redirects werden abgewertet.
Die Umsetzung eines HTML-Redirects im Head-Bereich der Seite sollte dennoch kurz angesprochen werden:

<meta http-equiv=refresh content="1; URL=http://omaximus.de">

Die 1 gibt die Anzahl der Sekunden, die bis zur Weiterleitung vergehen sollen – in diesem Fall 1 Sekunde -, an.