Telekommunikation & Handy
FritzBox 7390 jetzt auf Amazon vorbestellen
von OMaximus am 04. Januar, 2010, unter Aktuelles / News, Telekommunikation & Handy
AVM hält uns ja ganz schön hin mit seinem neuen Universal-Router Fritz!Box 7390. Anfangs hieß es, der Router solle schon im Herbst des vergangenen Jahres 2009 auf den Markt kommen, schließlich im 4. Quartal und nun werden wir schon seit einer ganzen Weile mit der sehr biegsamen Aussage “in Kürze” hingehalten.
Beim Online-Versandhändler Amazon kann man den Router jedenfalls jetzt schon vorbestellen. Allerdings ohne feste Angabe eines vorraussichtlichen Lieferdatums. Das soll man erfahren, wenn man Amazon selbst näheres weiß – ergo scheint es da irgendwie Probleme bei der Fertigung und Produktion im Hause AVM zu geben. Bleibt nur zu hoffen, dass wir doch noch mit einem baldigem Release rechnen können.
Wer sich als einer der ersten die neue FritzBox 7390 sichern will, sollte zuschnappen. Der Preis schlägt mit etwa 250 Euro zu buche – das ist etwa 70 Euro mehr als die aktuelle FritzBox 7270 (180 Euro; Januar 2010). Das Konto wird erst dann auch tatsächlich belastet, wenn der Artikel versandt wurde.
Der Router soll erstmals bei AVM mit Dual-Band (d.h. das simultane Funken im 2,4- und 5-GHz Bereich) auf WLAN a/b/g/n Technologie, integriertem VDSL-Modem und 512 MB großem internen Speicher, sowie Gigabit-Ethernet kommen. Damit würde AVM erstmals einen “eigenen” VDSL-Router (Stichwort Speedport-Serie, …) für seine Privatkunden veröffentlichen. Diese Tatsache und die Tatsache, dass nun endlich mit 1 GB pro Sekunde im LAN Netzwerk Daten ausgetauscht werden können, dürften die Fritz!Box 7390 wohl wieder zum Verkaufsschlager machen …
iPhone geknackt: Jailbreak und Unlock für Firmware 3.1
von OMaximus am 04. November, 2009, unter Aktuelles / News, Telekommunikation & Handy, iPhone
blackra1n RC3 und blacksn0w sind online
Der Hacker geohot hat es mal wieder geschafft! Als erster hat er einen Jailbreak für die aktuellste Firmware 3.1.2 von Apple’s iPhone herausgebracht und gestern hat er auch noch einen Unlock für das neuste Baseband 05.11.07, das in Firmware 3.1.2 standardmäßig enthalten ist, veröffentlicht. Von diesem Baseband war eine Zeit lang nicht sicher, ob es überhaupt jemals geknackt werden könne. Das sogenannte Baseband wird im iPhone selbst (unter Allgemein -> Info) als Modem-Firmware bezeichnet und hat die Aufgabe, das iPhone mit dem jeweiligen Anbieter des Handynetzes zu verbinden und jeglichen Datenaustasuch über selbiges abzuwickeln.
Der Hack läuft auf allen Modellen der iPhone und iPod touch Serie, auch dem neusten iPhone 3GS. Mit geohot’s blackra1n, so der Name des Programmes, ist es außerdem möglich OOTB (Out-of-the-Box) iPhone 3GS’s mit Firmware 3.1 oder solche, die ungeduldig einfach auf 3.1 geupdatet haben, zu jailbreaken und unlocken.
Mit dem nun veröffentlichtem Jailbreak blackra1n RC3 von geohot ist es möglich, die Firmware 3.1.2 mit nur einem Klick (!) zu jailbreaken. Anschließend lassen sich über das blackra1n App Installer für Fremdpakete wie Cydia, Icy oder Rock nachinstallieren. Ich empfehle auf Cydia zu setzen, da dieser Installer standardmäßig schon viele Sources eingetragen hat und sich relativ einfach bedienen lässt. Ich hatte übrigens schon Probleme mit dem parallelen Betrieb von mehreren Installern und rate deshalb dazu nur einen zu installieren.
Über das blackra1n App lässt sich außerdem blacksn0w, der neuste und erste Unlock für das Baseband 05.11.07 aufspielen.
Durch einen Jailbreak der Firmware ist es möglich, Fremdprogramme, die nicht über den AppStore von Apple erhältlich sind oder nicht von Apple zugelassen werden, zu installieren. Durch einen Jailbreak erlischt der Garantieanspruch durch Apple, darauf weist Apple ausdrücklich hin. In der Regel ist allerdings möglich, den Jailbreak seines iPhone’s zu kaschieren. Wie es rechtlich mit Gewährleistung durch den Verteiber, also T-Mobile in Deutschalnd, aussieht, weiß ich nicht genau. Fest steht, dass T-Mobile nur die wenigsten Schäden am Gerät selbst beheben kann und das iPhone zu Apple einschicken könnte – Problem mit der Garantie …
Durch einen Unlock des Gerätes ist es möglich, den standardmäßigen Sim- bzw. Net-Lock des Vertrags iPhone’s zu umgehen. So ist es nach dem Unlock möglich, die Sim-Karten von Fremdanbietern beispielsweise Fonic zu verwenden, die Telefonieren oder Surfen zu wesentlich günstigeren Konditionen anbieten. Dieser Net-Lock wird jedoch nicht entfernt und ist entsprechend nach dem Updaten auf eine neuere Firmware bzw. das Überspielen mit der aktuellen Firmware wieder entfernt.
Doch es sei gewarnt: Die Lücke, die geohot im Baseband ausgenutzt hat, soll von irgendjemandem im Netz schon wieder ausgeplaudert worden sein, sodass anzunehmen ist, dass Apple das Baseband im nächsten Firmware Update ebenfalls updaten und die Lücke schließen wird.
Bei den neusten iPhone’s 3GS (Mitte Oktober hergestellt) ist aufgund eines geänderten BootLoaders nur noch ein tethered Jailbreak möglich. Das bedeutet, dass das Gerät bei jedem Reboot erneut mit geohot’s blackra1n gehackt werden muss, da es meist nur noch in den Recovery Modus bootet. Dies gilt ebenfalls für den iPod Touch 3G.
Erster Provider blockiert fremde DNS-Server
von OMaximus am 03. Oktober, 2009, unter Aktuelles / News, Internet, Telekommunikation & Handy
Wie man herausgefunden hat, sperrt der Internet-Provider Vodafone den Port 53, der unter anderem für die Namensauflösung per DNS-Server zuständig ist, schon für Teile seines UMTS-Netzes und leitet Anfragen automatisch an seinen eigenen, bald zensierten, DNS-Server weiter. Es ist also nicht mehr möglich den DNS-Server einfach per Router oder TCP-IP-Konfiguration zu ändern. Eine Alternative bietet stattdessen über seinen eigenen Linux-Server Namensauflösungen zu tätigen (eine Anleitung findet sich hier).
Gesetzlich wird diese Sperre und Eingriff in das Fernmeldegeheimnis von Vodafone übrigens nicht gedeckt. Zumal der Port 53 von einer Reihe weiterer Dienste verwendet wird. Bleibt zu hoffen, dass sich die anderen Provider nicht auf diese verfassungsrechtlich unkorrekte Schiene begeben.
Wer übrigens durch eine Spam-Mail oder ähnliches auf der Stopp-Seite des BKA landet, wird unter Umständen automatisch auf eine Art “Beobachtungsliste” gesetzt und so als möglicher Kinderschänder gewertet. Es ist also wirklich ratsam, auf einen freien DNS-Server zu wecheln. Eine Anleitung wird hier demnächst erscheinen.
Neue VDSL-Tarife sind da – doch mit Beschränkung des Traffics
von OMaximus am 08. September, 2009, unter Aktuelles / News, Telekommunikation & Handy
Die neuen Double-Play Angebote mit VDSL Geschwindigkeiten von T-Home sind heute erschienen. Nachdem die Vorvermarktungsphase sehr abprupt beendet wurde, wurde heute die offizielle Vermarktung gestartet. Zum Preis von 45 € bzw. 50 € lassen sich “Call & Surf Comfort Plus” mit 25/ 50 MBit/s bestellt werden.
Einzige Einschränkung, die in den ebenfalls neuen AGBs unter Punkt 1.2.1.1 erschienen ist: Ab einem verbrauchtem Traffic von 100 GB bzw. 200 GB für VDSL 25 und 50, soll die Leitung auf 6 MBit/s im Download und 576 KBit/s gedrosselt werden! Empörung bei Kunden, die bereits über den neuen Tarif verfügen oder vorhaben, ihn zu bestellen. Von “den Kunden über den Tisch ziehen”, “Irreführung des Verbrauchers” (heise.de) und “nicht korrekten Konditionen” ist die Rede. Die Beschränkung des Download-Volumens solle ohnehin nur die wenigsten Kunden betreffen, die “Power-User”, die auch für den größten Teil des gesamten Traffic-Aufkommens verantwortlich sind, so die Begründung der Deutsche Telekom – dennoch inakzeptabel, wie ich meine. Fraglich ist, ob die neuen VDSL-Tarife unter diesem Aspekt als “echten” Internet-Flatrates ausgewiesen werden dürfen.
Die alten AGBs, die noch zur Vorvermarktung bestanden, enthielten keine derartige Klausel, und auch die rund 10 €uro teureren Entertain Tarife enthalten keine derartige Beschränkung. Ab 30. September sollen die Preise der Double-Play Tarife noch einmal um 10 €uro angehoben werden, also was rechtfertigt dann den (gleichen) Preis zu Entertain? Kein TV-Angebot und beschränktes Traffic-Volumen wirken, als wolle die Telekom unbedigt ihre Entertain Trafie an den Mann bringen und von den neuen Double-Play eher abschrecken … Auch für DSL 16.000 gibt es keine solche Beschränkung.
Bleibt abzuwarten, ob der Bestellprozess genauso fehlerbehaftet abläuft, wie der der Vorvermarktung …
FritzBox 7390 soll noch diesen Herbst erscheinen
von OMaximus am 07. September, 2009, unter Aktuelles / News, Internet, Telekommunikation & Handy
Bisher wurde das genaue Datum der Veröffentlichung der neuen FritzBox 7390 aus dem Hause AVM noch nicht angekündigt. Der neue WLAN-Router soll laut Presseinformationen aber noch diesen Herbst auf den Markt kommen. Davon ist jedenfalls auszugehen, denn die AVM Solutions Tour 2009 startet am 08. September und endet Ende Oktober. Auf dieser Informations-Veranstaltung für Fachhändler soll diesen unter anderem die neue FritzBox 7390 vorgestellt werden. Ergo wird sich AVM das profitable Weihnachtsgeschäft nicht entgehen lassen wollen, und die Veröffentlichung der FritzBox nicht wie die des Vorgängermodells 7270 weiter hinausschieben. Im neuen 1&1 VDSL-Tarif mit 50MBit/s ist die neue 7390 bereits enthalten.
Der Router soll mit Dual-Band (d.h. das simultane Funken im 2,4- und 5-GHz Standard) auf WLAN n Technologie, integriertem VDSL-Modem und 2GB großem Speicher, sowie Gigabit-LAN kommen. Damit veröffentlicht AVM erstmals einen “eigenen” VDSL-Router für seine Privatkunden. Diese Tatsache und die Tatsache, dass nun endlich mit 1GB pro Sekunde im LAN-Netzwerk Daten ausgetauscht werden können, dürften wohl wieder einige Kunden anlocken und die FritzBox wieder zum Verkaufsschlager machen …
Die Fritz!Box 7390 jetzt vorbestellen oder die Zeit solange mit dem Vorgänger 7270 überbrücken?
UPDATE: FritzBox 7390
Die neuen Tarife der Telekom: Call und Surf VDSL [Review]
von OMaximus am 24. August, 2009, unter Internet, Telekommunikation & Handy
Bereits Anfang Juni ging die Vorvermarktung der neuen VDSL-Tarife der Deutschen Telekom ohne IPTV, d.h. Fernsehen über’s Internet, los. Call & Surf (Comfort / Comfort Plus) VDSL heißen sie. Damit sind für Kunden, die nur auf die schnelle Bandbreite mit bis zu 50 MBit/s aus sind, endlich die teuren Entertain Tarife, bei denen für einige das Fernsehen ohnehin nur im Hintergrund stand bzw. gar nicht genutzt wurde, adé.
Viele haben auf solche Tarife gewartet und gehofft, dass es endlich soweit sein würde. Aber mit Beginn der Vorvermarktung kamen auch die ersten Probleme auf. Bestätigungen per eMail gingen nicht ein, es schien als seien die Aufträge gar nicht gebucht wurden. Ende Juni trudelten schließlich bei allen, die bis dato noch keine bekommen hatten, die Bestätigung ein. Das große warten auf die schriftliche Auftragsbestätigung, in der auch der Schalttermin mitgeteilt wird, begann. Einige wenige wurden bis heute bereits geschaltet – mich mit inbegriffen -, aber die stellen wohl die Ausnahme dar. Denn die Vorvermarktung des Tarifs ist mittlerweile schon wieder auf unbestimmte Zeit beendet worden, und die Produktfreigabe ist noch nicht offiziell erfolgt. Ohnehin befinden sich die neuen Tarife ja noch in einer Art “Beta-Status”, deshalb auch die Vorvermarktung. Viele sind immer noch am Warten und Bangen, haben sogar ihrem alten Provider für die neuen Tarife gekündigt.
Auch bei denen, die bestellt und tatsächlich geschaltet wurden, traten unerwartet Fehler auf. Router zur Miete, die gar nicht bestellt wurden, wurden auf der Auftragsbestätigung aufgeführt, Anschlüsse, die kurz vor ihrer Schaltung standen, bekamen plötzlich und auf unerklärliche Weise den Auftrag storniert. Oder es kam erst gar keine Auftragsbestätigung an.
Wie es zu diesen vielen Fehlern seitens der Telekom kommen konnte ist unbekannt, der rosa Riese schweigt – mal wieder … Klar, das Produkt befand sich noch in der Vorvermarktung, aber wie können Produkte, bei denen so viele Fehler in der Buchungs-Software passieren, überhaupt an den öffentlichen Markt freigegeben werden?! Das scheint sich wohl auch die Telekom gefragt zu haben, und hat auch prompt die Vorvermarktung wieder beendet. Auch, dass die Telekom eine solch schlechte Informationspolitik betreibt, ist unerklärlich. Geht es hier doch nicht nur um die alt eingesessenen Stammkunden, sondern auch um Neukunden, die nur auf VDSL-Tarife ohne IPTV gewartet haben.
Der offizielle Marktstart wird immer wieder verschoben, und rückt schier in weite Ferne. Bei neuen Informationen über die Tarife werde ich Euch natürlich auf dem Laufenden halten. Bleibt nur abzuwarten …















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