Cloud Dienste – Ein Überblick

In diesem Beitrag möchte ich die populärsten Anbieter von Cloud Diensten vorstellen, die sich in letzter Zeit zurecht immer größerer Beliebtheit erfreuen.

Zunächst einmal, was sind diese Cloud Dienste bzw. Cloud Computing überhaupt? Im Prinzip handelt es sich dabei um Speicherplatz, der online von einem Anbieter zur Verfügung gestellt wird, eine Art „Internet-Festplatte“ also. Mittels Browser, Client-Software oder App kann dann darauf zugegriffen werden. Die Dateien können in allen möglichen Formaten beliebig verwaltet, betrachtet und teils auch über Technik, die der jeweilige Anbieter bereitstellt, direkt im Browser bearbeitet werden – und das mobil oder von jedem beliebigem Standort aus. Alles was man benötigt sind ein Internetzugang und seine Benutzerdaten für den Dienst. Externe Festplatten haben damit für die meisten Einsatzzwecke wohl ausgedient.

Prinzipiell handelt es sich dabei um eine sehr gute Sache. Man braucht sich keine Gedanken mehr über Backups machen, sofern man die Daten in der Cloud auf dem aktuellsten Stand hält. Außerdem ist man sehr flexibel hinsichtlich des Zugriffs auf seine Daten und der Online-Speicher lässt sich meist relativ preiswert erweitern, sodass es auch bei größeren Datenmengen ganz sicher nicht zu Engpässen kommen dürfte. Lediglich der Datenschutz, der Sicherheit teils sensibler Dokumente, stellt aus meiner Sicht einen größeren Nachteil dar. Zwar beteuern Anbieter, dass sie strenge Vorgaben an sich selbst stellen, aber ob deutsche Standards in Sachen Datenschutz im Endeffekt wirklich eingehalten werden, darf gerade aufgrund der Enthüllungen im Zusammenhang mit dem US-Geheimdienst NSA bezweifelt werden. Schließlich betreiben die meisten der Anbieter ihre Server im Ausland, größtenteils in den USA.

Wie dem auch sei, ich habe für mich entschieden, dass die Vorteile überwiegen, jedoch mit der Einschränkung hochsensible Daten besser auch weiterhin auf dem heimischen Rechner aufzubewahren. Nun eine Liste der größten und bekanntesten Anbieter:

Google Drive

Mit ganzen 15 GB kostenlosem Speicherplatz für einen registrierten Google Account, online bereitgestellten Bearbeitungstools für Office-Dateien und sehr günstigen Speichererweiterungen, einer der besten Anbieter. Hervorzuheben sind auch die Integration in den eigenen Bilder Dienst von Google+, mit dem sich auf Wunsch Fotos bearbeiten und über das Soziale Netzwerk teilen lassen. Apps für iOS und Android werden selbstverständlich angeboten. Wird von mir selbst genutzt und ist mein persönlicher Favorit.

  • 15 GB kostenlos
  • 100 GB für 1,99 $ [ca. 1,46 €]
  • 1 TB für 9,99 $ [ca. 7,34 €]
  • 10 TB für 99,99 $ [ca. 73,48 €]
  • 20 TB für 199,99 $ [ca. 146,97 €]

 

Apple iCloud

Momentan stehen nur 5 GB gratis Speicher zur Verfügung. Bearbeitung von Dateien funktioniert nur mithilfe von Apple’s Office Apps. Mit iOS 8 und dem neuen Betriebssystem 10.10 Yosemite für Mac wird dieser Dienst zum universellen Cloud Anbieter ausgebaut, steht dann auch für Windows zur Verfügung. Momentan ist der Dienst eher noch als Backup für iOS Geräte und Macs zu verstehen. Lassen wir uns überraschen, in welche Richtung iCloud sich entwickelt – die Preise stimmen jedenfalls schonmal.

  • 5 GB kostenlos
  • 20 GB für 0,99 €
  • 200 GB für 3,99 €
  • 500 GB für 9,99 €
  • 1 TB für 19,99 €

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Domains

Für Unternehmen und auch für Privatleute wird die eigene Domain immer wichtiger. Falls Sie auch Ihre private Adresse im Internet besitzen möchten, sollten Sie zuerst einmal überprüfen, ob Ihre Wunschdomain noch frei ist. Verschiedenste Anbieter bieten über das Internet Domains zum Kauf an. Bei diesen Anbietern können Sie überprüfen, welche Domains noch zur Verfügung stehen. Sie sollten sich vielleicht, wenn Sie einen häufig vertretenen Namen besitzen, vorher ein paar Alternativen notieren. Eine Domain zu reservieren ist, mit einem Kauf gleichzusetzen.

Die laufenden Kosten beachten

Bevor Sie sich für einen Anbieter entscheiden und eine Domain kaufen, sollten Sie sich über die laufenden Kosten informieren und sich die AGB´s ausdrucken. Diese sollten Sie komplett durchlesen und eventuelle Fragen klären, bevor Sie sich binden. Die monatlichen oder jährlichen Kosten können erheblich differieren. Sollten Sie sich für einen Anbieter entschieden haben, überprüfen Sie die Verfügbarkeit ihres Wunschnamens für Ihre Domain. Sollte dieser noch verfügbar sein, bekommen Sie dies innerhalb weniger Sekunden mitgeteilt. Alle weiteren Schritte, bezüglich des Domainkaufs, werden Ihnen vom Anbieter angezeigt. Sie brauchen lediglich den Anweisungen zu folgen.

Der Domainname sollte einprägsam sein

Sie sollten sich für einen Domainnamen entscheiden, der auch zu Ihnen passt und der einprägsam ist. Sie möchten von anderen im Internet gefunden werden und daher sollte der Domainname auch einen Bezug zu Ihrer Person haben. Je einfacher und einprägsamer dieser gewählt ist, desto mehr Zulauf können Sie verzeichnen. Bei den meisten Anbietern können Sie sich entscheiden, welches Länderkürzel hinter dem Domainnamen erscheinen wird. Sie müssen sich nicht zwangsläufig für eine Domain mit einem ….de Kürzel entscheiden. Die Auswahl ist beachtlich, weltweite Kürzel stehen zur Verfügung, allerdings zu unterschiedlichen Preisen. Sollte Ihr Wunschdomainname schon vergeben sein, dann versuchen Sie es einmal mit einer anderen Endung. Mit etwas Glück ist dieser noch frei und evtl. ist die andere Endung sogar noch günstiger als die zuerst gewählte.

Die Anweisungen des Domainbetreibers folgen

Nachdem Sie sich für einen Domainbetreiber und einem passenden Domainnamen entschieden haben, brauchen Sie nur noch den Anweisungen des Domainbetreibers zu folgen, um die begehrte Domain zu reservieren und zu kaufen. Die Domain gilt zuerst nur als reserviert, weil dieser eine IP-Adresse zugeteilt wird. Diese muss samt IP-Nummer in einem Nameserver eingetragen werden. Während dieses ganzen Ablaufes ist die Domain reserviert und kann von niemandem anderen gekauft werden.

Der Kauf einer Domain gilt immer nur für einen bestimmten Zeitraum

Der Kauf Ihrer Domain (Registrierung) ist zeitlich begrenzt. Eine Domain zu reservieren ist, zwischen 1 und 10 Jahren möglich. In der Regel setzt sich dieser Zeitraum stillschweigend fort, wenn Sie Ihre Domain nicht zwischenzeitlich kündigen. Achten Sie darauf, dass der Betreiber Ihnen nicht nur die Reservierung Ihres Wunschdomainnamens vermittelt, sondern Ihnen auch die nötige technische Unterstützung bietet, um Ihre Homepage erstellen zu können. Sie möchten Ihre Domain schließlich aktiv nutzen können und Mails empfangen und versenden können.

Firefox Version 11 ab sofort erhältlich

Mozilla hat die mittlerweile 11. Version seines kostenlosen Browsers Firefox veröffentlicht. Die Entwickler haben vor allem die Synchronisationsfähigkeiten des Fuchses verbessert. So werden dank der neuen Version nicht mehr nur Lesezeichen, Passwörter sowie verschiedene andere Einstellungen mittels eines externen Webhosting synchronisiert, sondern auch Add-Ons. Dank der mittlerweile umfangreichen Möglichkeiten zur Synchronisation können die Nutzer von Firefox auch auf anderen Systemen mit ihren gewohnten Lesezeichen, Add-Ons und abgespeicherten Daten arbeiten. Zudem erleichtert ein schneller Datenaustausch auch Neuinstallationen, da nicht erst mühsam etwaige Datensicherungen angefertigt und zurück gespielt werden müssen, sondern alle Daten direkt über das Webhosting abgerufen und eingespielt werden.

Daneben hat Firefox 11 aber noch viele andere neue nützliche Funktionen im Gepäck. Vor allem Webseitenentwickler dürfen sich über interessante Neuerungen freuen. Hier ist im Besonderen die der neue “Page Inspector 3D“ zu nennen, der den Aufbau einer Webseite auch dreidimensional anzeigen kann. Dies erleichtert es Webmastern bzw. Entwicklern von Internetseiten, Probleme schnell zu erkennen und zu beheben. So kann eine überarbeitete Version der Internetseite schnell auf das Webhosting System gespielt werden.

Darüber hinaus erleichtert Firefox 11 ab sofort auch den Umstieg von Googles Chrome auf Firefox. Mozilla bot hier bisher keinerlei Möglichkeiten, zum Beispiel Lesezeichen des Chromes zu importieren. Was selbstverständlich nicht wenige Chrome-User abgeschreckt haben dürfte. Ab sofort können aber auch Chrome-Nutzer bei der Installation von Firefox etwaige Daten von Chrome übernehmen und importieren. Neben den Lesezeichen besorgt sich Firefox auch Cookies sowie den Surf-Verlauf aus dem alten Browser.

Zu guter Letzt haben die Entwickler natürlich auch wieder unter der Oberfläche zahlreiche Optimierungen vorgenommen. So wurde unter anderem auch der Speicherhunger von Firefox mit Version 11 wieder mal gesenkt. Außerdem wurden insgesamt acht kritische Schwachstellen des Browsers geschlossen. Verschiedenen Berichten zufolge schneidet die neue Version zudem auch beim Geschwindigkeitstest gut ab und liegt in dieser Disziplin dicht hinter Googles Browser Chrome.

Die neue Facebook Chronik aka Timeline

kleines Facebook Logo
In den kommenden Wochen soll die neue Profilansicht des Social-Networks Facebook für alle Deutschen Nutzer verpflichtend eingeführt werden. In den USA ist sie schon seit längerem als Timeline bekannt, hierzulande wird sie von Facebook selbst als Chronik bezeichnet. Bisher war sie nur über eine versteckte Einstellung einzurichten, nun  werden auch vermehrt kleinere oder größere Hinweise an verschiedenen Stellen eingeblendet, beispielsweise beim Aufruf des eigenen Profils oder dem eines Freundes, der schon die neue Chronik aktiviert hat. Diese neue Ansicht in Form eines virtuellen Tagebuchs sieht zwar recht schön aus, bringt aber nicht nur Vorteile mit sich.

Die neue Chronik / Timeline wie sie öffentlich von Facebook vorgestellt wird
Ein Ausschnitt aus Facebooks neuer Chronik

Die auffälligste Neuerung dürfte wohl das Titelbild sein, das sich ganz oben quer über die Breite des Profils hinwegzieht und öffentlich sichtbar ist. Es ist möglich einen Ausschnitt aus einem hochgeladenem Foto entsprechend den Vorgaben auszuwählen oder gleich eines in den richtigen Abmessungen als Titelbild, nämlich 851 x 315 Pixel, hochzuladen. Letztes empfiehlt sich insbesondere deshalb, da keine Qualitätsverluste zu befürchten sind und der Ausschnitt vermutlich noch etwas genauer bestimmt werden kann. Man sollte allerdings die Urheberrechte des Bildes berücksichtigen, falls es nicht aus der eigenen Kamera stammt!

Halb in die linke Ecke dieses Titelbildes ragend befindet sich das alt bewährte Profilbild in den Abmessungen 125 x 125 Pixel, das auch sonst überall in Verbindung mit dem (Profil-)namen gebracht wird. Direkt darunter sind die wichtigsten Informationen im Überblick angeordnet, etwa der Wohnort oder Beruf. Unmittelbar daneben sind drei größere Felder (das Profilmenü), die zu Ansichten der veröffentlichten Fotos einer Person, Freunden und deren besuchten Orte auf einer Karte führen.

Und da wären wir auch schon am Hauptkritikpunkt der neuen Chronik angelangt: der Privatsphäre. Über die Karte beispielsweise lassen sich anhand der besuchten Orte und zugehöriger Daten Bewegungsprofile erstellen. Darüber hinaus, wie der Name Timeline schon verrät, werden sämtliche veröffentlichte Beiträge bzw. Pinnwandeinträge auf einem Zeitstrahl bis zur Anmeldung bei Facebook – nach Belieben können Einträge auch bis zur Geburt eingestellt werden – chronologisch nach Jahr, Monat und Tag aufgelistet. Das gibt sowohl Facebook als auch berechtigten Betrachtern des Profils die Möglichkeit, detaillierte Personenprofile anzufertigen. Datenschützer haben schon ihre Sorgen bekundet, dass dies ein weiterer Schritt in Richtung „gläserner Nutzer“ sei.

Mein Rat lautet also sich intensiv mit den Privatsphäre-Einstellungen auseinanderzusetzen und ältere Beiträge nur für den gewünschten Personenkreis (Freunde) zugänglich zu machen, falls das (in der Vergangenheit) noch nicht so eingestellt worden ist. Ist das geschehen, so kann man ruhigen Gewissens die neue Chronik aktivieren.

Die entsprechende Option in der Facebook Oberfläche findet sich unter:

Privatsphäre-Einstellungen -> Beschränke das Publikum für ältere Beiträge -> Sichtbarkeit älterer Beiträge verwalten

 

Was ist deine Meinung zum Thema Facebook Chronik bzw. Timeline?

Firefox 6 ist erschienen

firefox 6Nachdem sich Mozilla in diesem Jahr dazu entschieden hat, die Release Schritte ähnlich wie bei Google’s Browser Chrome zu beschleunigen, haben sie jetzt den beliebten Browser Firefox in Version 6 veröffentlicht.

Zu den neuen Features gehört unter anderem ein neues Speicher-Management, mit dem sich Firefox 6 nun manuell entrümpeln lässt. Dazu muss man nur about:memory in die URL-Leiste eintippen und kann dann über die entsprechenden Buttons den Speicher aufräumen oder den Bedarf minimieren.
berechtigungs-managerNeu ist außerdem der Berechtigungs-Manager (unter about:permissions), mit dem man für jede einzelne Website die Zugriffsmöglichkeiten und Berechtigungen wie das Speichern von Cookies, Standortdaten ect. einstellen kann. Dazu muss man nur in der linken Spalte die entsprechende Website (alternativ alle) auswählen.

Die Geschwindigkeit beim Surfen liegt etwa auf dem Niveau des Vorgängers, allerdings soll der Browser-Start nun etwas schneller ablaufen, was ich persönlich so nicht bestätigen kann. Man sollte allerdings beachten, dass noch nicht alle Add-ons kompatibel zur neuen Version sind.

Kein nofollow in Kommentaren auf blog.omaximus.de

no nofollowDurch das rel=“nofollow“ Attribut im Link-Tag wird der Suchmaschine gesagt, dass sie dem Link nicht folgen und entsprechend auch nicht in die Bewertung des SERPs (Search Engine Results Page) bzw. PageRanks miteinfließen lassen soll. Standardmäßig werden alle Links in der Blogging-Software WordPress mit dem nofollow-Attribut ausgestattet. Aber seit wann lassen wir uns von Suchmaschinen vorschreiben, wie wir mit Backlinks umzugehen haben?
Das entfernen des nofollow-Attributs heißt natürlich auch, dass Besuchern und Lesern automatisch ein Freifahrtschein für Backlinks ausgestellt wird und Kommentar-Spam somit unvermeidbar bleibt. Ich betone, dass die Kommentare dieses Blogs alle einzeln moderiert und auf ihre Werbelastigkeit hin überprüft werden; ggf. sogar vom Backlink befreit werden.

Gegen Linkgeiz in deutschen Weblogs!

Um dieses Manko zu beheben ist der Einsatz eines zusätzlichen Plugins für WordPress empfehlenswert. Ich setze NoFollow Free ein, da sich dort noch einige Einstellungen vornehmen lassen; das Plugin DoFollow eignet sich aber genauso gut und ist sogar noch etwas simpler …

Searchstatus screenshotUm nofollow Backlinks auf einer Website hervorzuheben empfiehlt sich der Einsatz des FireFox Addons SearchStatus, das ich in einem anderen Eintrag bereits erwähnt hatte (*Nützliche FireFox Add-ons*). Einfach die Option „Highlight Nofollow Links“ auswählen; das Tool zeigt unter anderem auch PageRank und AlexaRank der aufgerufenen Website auf.

„Kein nofollow in Kommentaren auf blog.omaximus.de“ weiterlesen

Wikiquote – Das Verzeichnis für Zitate

Wikiquote LogoWikiquote ist eines der größten Verzeichnisse für Zitatesammlungen verschiedener Autoren und Denker der Geschichte. Als Projekt der Wikimediafoundation (Wikipedia & Co.) ist Wikiquote für jedermann unter der Creative Commons Lizenz verfügbar und zu bearbeiten. Das Prinzip ist wie auch bei Wikipedia denkbar einfach: Zitate werden aufgenommen, durch Textbelege und Quellenangaben überprüft, und schließlich der Öffentlichkeit zur Vervielfältigung unter oben genannter Lizenz zur Verfügung gestellt.

Die Zitate selbst sind zahlreich vorhanden und teils sehr interessant. Es gibt wirklich kaum einen großen Autor, Naturwissenschaftler, Denker oder Politiker, der nicht in Wikiquote vertreten ist. Es ist voll von klugen Weisheiten und Aussagen der schlauen Köpfe in der Geschichte. Man stößt bei jedem durchstöbern auf neue,  noch unbekannte Zitate der verschiedensten Autoren. Viele sind durch seriöse Quellenangaben eindeutig belegt, andernfalls entsprechend gekennzeichnet. Die netten Zitate in der Sidebar dieses Blogs stammen übrigens auch alle aus Wikiquote.

Fazit:
Es ist auf jeden Fall weiterzuempfehlen – ein Besuch lohnt sich!

Das Phänomen Google PageRank™

Was ist der PageRank™ (kurz: PR)?

In regelmäßigen Abständen aktualisiert Google seinen PageRank™-Status für Toolbars und sonstige Hilfsmittel, die Google’s PageRank™ verwenden. Der PageRank™ wird über einen komplexen Algorithmus berechnet und gibt Auskunft über die objektive Gewichtung einer Website durch die Suchmaschine Google.  Bewertet wird dabei auf einer Skala von 0 bis 10, wobei 10 dem höchsten Wert und 0 einen nicht vorhanden bzw. sehr kleinen PageRank™ entspricht. Grob gesagt, wird er über die Anzahl und die Art der verlinkenden Websites auf die eigene bestimmt.

Während der PageRank™ früher maßgeblich ausschlaggebend für die Gewichtung und damit auch das Ranking (deutsch: Platzierung) einer Website war, ist er heute nur noch einer der wichtigsten Faktoren dafür. Wer einen sehr hohen PageRank™ hatte, wurde bei bestimmten Schlüsselwörtern, den sogenannten „Keywords“, automatisch relativ weit oben in der Suchmaschine gelistet. Heute ist das nicht mehr so – auch der Inhalt (eng. „Content“) und Keyword relevante Backlinks sowie diverse andere Kriterien werden heute in Google’s Algorithmen für das Suchmaschinen-Ranking mit einbezogen.

Wie bekommt man einen (hohen) PageRank™?

Um einen hohen PageRank™ bzw. überhaupt einen PageRank™ zu erhalten, muss man Websites finden, die selbst einen hohen PageRank™ besitzen, und – ohne rel=“nofollow“ Attribut – auf die eigene Website verlinken. So jedenfalls das grundlegende Prinzip, das dahinter steckt. Je mehr Websites mit hohem PR auf die eigene Seite verlinken, desto größer der eigene PageRank™. Content bezogene Backlinks und die richtigen Keywords im Backlink spielen hierbei auch eine große  Rolle.

Es ist also falsch und unsinnig von einer Website über Kochen auf die eigene Website über Computer verlinken zu lassen. Internet und Computer, oder Software und Computer würden hingegen hervorragend für eine Backlink-Partnerschaft zusammen passen. Backlink-Partnerschaften oder auch einfach nur Link-/Bannertausch bezeichnet man das gegenseitige Verlinken auf die jeweils andere Website. Auch die interne Verlinkung muss optimiert werden.

Auch massiver Gästebuch-, Foren- und/oder Blog-Spam innerhalb eines kurzen Zeitraums, um die Anzahl seiner Backlinks schnell und stark zu erhöhen, können heute zu Abstrafungen durch Google führen. D.h. Google erkennt diesen „Betrugsversuch“ und wertet die Website dementsprechend ab. Die Folge ist meist, dass die Website niedriger gerankt wird. Gelegentlich kommt es auch zu irrtümlichen oder fehlerhaften Abstrafungen durch Google.

Was hat es mit den Backlink Updates auf sich?

Neben dem PageRank™ Update gibt es auch noch die Backlink Updates. In diesen werden recht häufig alle eingehenden und ausgehenden Backlinks erfasst, um stets das aktuellste Suchmaschinen-Ranking für Google zu gewährleisten. Denn das Suchmaschinen-Ranking ändert sich selbstverständlich permanent, die Updates werden der Öffentlichkeit lediglich von Google von Zeit zur Verfügung gestellt.

Übrigens müsste bald wieder ein erneutes PageRank™ Update anstehen, denn das letzte wurde im Juni durchgeführt.

Nützliche Firefox Add-Ons

Firefox (oder kurz einfach nur „FF“) ist ja bekannt für seine Erweiterungsmöglichkeiten, die sogenannten Add-ons. Entsprechend groß und unübersichtlich ist auch das Angebot der eigens dafür eingerichteten Website von Mozilla. Nur sehr schwer lassen sich dort gute und gebräuchliche Tools finden. Ein Großteil ist einfach nur unbrauchbar oder uninteressant. Beim virtuellen Rundgang kann man aber auch über das ein oder andere sehr hilfreiche Add-On stolpern.

Deshalb stelle ich Euch hier nun die 10 nützlichsten und beliebtesten aus meiner Sammlung vor.

Adblock Plus
Link: addons.mozilla.org/de/

Durch stetig aktualisierte Webfilter-Listen lässt sich hiermit effektiv sämtliche Werbung im Internet blockieren. Ob Frames, Banner, man bleibt wirksam on allem befreit. Auf Wunsch können auch spezielle Frames oder Banner blockiert werden. Das ist z-B. dann sinnvoll, wenn der Banner nicht auf der Filterliste eingetragen ist.

FastestFox – Schneller Surfen
Link: addons.mozilla.org/de/

Surfe schneller durch das Internet, indem gängige Aufgaben optimiert werden. FastestFox hilft dir nach verschiedenen Informationen zu suchen, die Wikipedia zu durchstöbern, und deine Lieblingsseiten zu besuchen, sowie beim Kopieren und Einfügen …
Markierter Text lässt sich beispielsweise durch die Suchen von Google, Wikipedia, Twitter oder OneRiot jagen.

Torbutton für Firefox, Tor & Privoxy & Vidalia-Paket
Link: chip.de

Auf Klick lässt sich sofort über das große Tor-Netzwerk anonym surfen – auf einen erneuten Klick wieder ausschalten. Das kann gelegentlich sehr nützlich sein. Enthalten sind neben dem Torbutton für FF und Tor selbst auch noch Privoxy, das das Preisgeben von Informationen wie Referrer, System usw. unterdrückt. Gefährliche, „neugierige“ oder störende Scripts werden beschnitten. Aufrufe von Werbebannern oder Zählpixel werden gar nicht erst gesendet, was die Surfgeschwindigkeit erhöht und Datenverkehr einspart.

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Google startet öffentlichen DNS-Server

Der Suchmaschinen-Riese bietet neuerdings auch einen eigenen, offenen und freien DNS-Server an. Im Vergleich zu anderen, öffentlichen DNS-Servern will Google schneller, sicherer und zuverlässiger sein.

Performanter will Google seine Server halten, indem es die DNS-Einträge aktualisiert, bevor ihre Gültigkeitsdauer (time to live, TTL) abgelaufen ist. So bleiben die Einträge stets aktuell und vorrätig und müssen ggf. nicht erst zeitaufwendig aktualisiert werden, wenn ein Nutzer darauf zugreift.

Gegen bekannte DNS-Angriffe wie Cache-Poisoning und Denial-of-Service will Google seine Server durch geschickte Algorithmen und Gültigkeitsabfragen geschützte haben.
Zudem nutzen Google’s DNS-Server nicht den standardmäßigen Port 53, sondern wählen bei jeder Abfrage durch zusätzliche Entropie einen zufälligen Port aus, wodurch noch mehr Sicherheiten gegeben sein sollen.

Es ist natürlich davon auszugehen, dass die DNS-Server wie üblicherweise alle Google-Server sehr gut ans Netz angebunden und schier ausfallsicher sind. Hohe Zuverlässigkeit sollte neben der Sicherheit und Performance also auch gegeben sein.

Die DNS-Server von Google sind unter den relativ einfachen IP-Adressen 8.8.8.8 sowie 8.8.4.4 zu erreichen. Wer also zukünftig seine Domains kostenlos über Google statt über seinen bisherigen DNS-Server des Providers in IPs auflösen lassen will, muss die genannten IPs in das entsprechende primäre und sekundäre DNS-Server-Feld des Routers oder der TCP/IP-Konfiguration eintragen.

Über die üblichen datenschutz- und sicherheitstechnischen Fragen beim Konzern Google lässt sich natürlich auch hier wieder streiten. Wem das allerdings gleichgültig ist, dem steht einem neuen, zuverlässigem und sicheren DNS-Server von Google nichts mehr im Wege …

10 €uro Amazon-Gutschein

Da bin ich wohl recht spät, aber laut Einsendeschluss doch noch rechtzeitig auf die Aktion im Amexio Gutschein-Blog aufmerksam geworden. Dort werden Amazon-Gutscheine im Wert von 10 Euro vergeben – im Gegenzug muss man zwei kleine Links auf seinem eigenem Blog setzen. Unter allen Teilnehmern aus dem Kalenderjahr 2009 wurde bzw. wird außerdem ein Apple iPod nano 8 GB verlost.
Einsendeschluss für die Gutscheinaktion ist der 05.01.2010 – ergo bin ich zugegebenermaßen doch sehr spät dran.

Außerdem gibt es auf der Website Aktionsgutschein.com jede Menge Gratisartikel, Sonderaktionen und Gutscheine zu finden. Es lohnt sich vorbei zu schauen, es sind dort teilweise sehr interessante Angebote und Aktionen zu finden.

Matt Cutts: Der PageRank hat doch Bedeutung

In einem seiner zahlreichen Video’s lässt Matt Cutts nun verlauten, dass der PageRank doch noch Bedeutung in der Bewertung des Suchmaschinenrankings bei Google hat.
Das hat der Google-Mitarbeiter im Zusammenhang mit einer Frage über das Ranking von Videos im Index verraten. Er meinte, dass Google immer noch auf gültige Links und den PageRank achte.

„Welche Faktoren beeinflussen ein Video in den Universellen Ergebnissen in Google? Ich habe das gleiche Video, eins auf Youtube mit vielen Views, Kommentaren und Bewertungen, dennoch ist das andere mit wenigen Views und keinen Kommentaren dasjenige, das rankt, wie kommt das?“

Also, meine erste Vermutung, ohne Genaueres zu wissen, ist, dass dieses Video evtl. Links von einer sehr angesehenen Site bekommt und daher mehr PageRank hat.
Wir schauen immer noch auf Links; wir schauen immer noch auf PageRank, wann immer wir Dinge ranken. Falls dieses Video Erwähnung auf einer sehr angesehenen Site findet, dann könnte es sein, dass es mehr PageRank hat und daher besser rankt. […]“

Übersetzung von Claudia, Search Quality
Montag, 23. November 2009 um 15:40
Quelle: http://googlewebmastercentral-de.blogspot.com

Wie viel Wahrheitsgehalt da nun wirklich dran ist, lässt sich natürlich nicht überprüfen – es ist jedoch davon auszugehen, dass Matt Cutts uns damit sagen will, dass der PageRank eine Art sichtbares Zwischenergebnis bei der Berrechnung der SERPs (Suchmaschinenergebnisseiten) und damit auch indirekt ein Indikator für den „Wert“ einer Seite ist.

PageRank Update Oktober 2009 ist online

Im Laufe des heutigen Tages, dem 30.10.2009, ist ein neues Update von Google’s PageRank online gegangen.  Nach nun 128 Tagen hat das Warten endlich ein Ende. Der grüne Balken erfreut Großteile der SEO- und Webmaster-Szene wieder. Es gab ja wirklich viele Spekulationen über das Ende des TB-PageRanks, aber die dürften mit diesem Update wohl erstmal wieder aus der Welt geschaffen worden sein.

Insgesamt war wohl der Trend bei diesem Update zu beobachten, dass der PR etwas angestiegen ist – größere Projekte haben teilweise einen noch größeren PR zugewiesen bekommen und mittlere bis kleine Projekte sind konstant geblieben, bzw. leicht angestiegen. Es waren natürlich auch wieder Abfälle in den PR-Werten zu beobachten. Ein Korrektur-Update ist (wie immer) nicht ausgeschlossen.
Mein Projekt hat bisher nur auf einer Unterseite an Zuwachs gewonnen. Die Hauptseite ist trotz einiger starker Backlinks nicht gestiegen. Das waren wohl einfach zu viele Backlinks in dieser kurzen Zeit  – wahrscheinlich wurde ich von Google abgestraft …

Einzelheiten zu den PageRank und Backlink-Updates finden sich in meinem Eintrag über das Phänomen  Google PageRank.

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