iPhone geknackt: Jailbreak und Unlock für Firmware 3.1

von am 04. November, 2009, unter ,

blackra1n RC3 und blacksn0w sind online

Der Hacker geohot hat es mal wieder geschafft! Als erster hat er einen Jailbreak für die aktuellste Firmware 3.1.2 von Apple’s iPhone herausgebracht und gestern hat er auch noch einen Unlock für das neuste Baseband 05.11.07, das in Firmware 3.1.2 standardmäßig enthalten ist, veröffentlicht. Von diesem Baseband war eine Zeit lang nicht sicher, ob es überhaupt jemals geknackt werden könne. Das sogenannte Baseband wird im iPhone selbst (unter Allgemein -> Info) als Modem-Firmware bezeichnet und hat die Aufgabe, das iPhone mit dem jeweiligen Anbieter des Handynetzes zu verbinden und jeglichen Datenaustasuch über selbiges abzuwickeln.
Der Hack läuft auf allen Modellen der iPhone und iPod touch Serie, auch dem neusten iPhone 3GS. Mit geohot’s blackra1n, so der Name des Programmes,  ist es außerdem möglich OOTB (Out-of-the-Box) iPhone 3GS’s mit Firmware 3.1 oder solche, die ungeduldig einfach auf 3.1 geupdatet haben, zu jailbreaken und unlocken.

Mit dem nun veröffentlichtem Jailbreak blackra1n RC3 von geohot ist es möglich, die Firmware 3.1.2 mit nur einem Klick (!) zu jailbreaken. Anschließend lassen sich über das blackra1n App Installer für Fremdpakete wie Cydia, Icy oder Rock nachinstallieren. Ich empfehle auf Cydia zu setzen, da dieser Installer standardmäßig schon viele Sources eingetragen hat und sich relativ einfach bedienen lässt. Ich hatte übrigens schon Probleme mit dem parallelen Betrieb von mehreren Installern und rate deshalb dazu nur einen zu installieren.
Über das blackra1n App lässt sich außerdem blacksn0w, der neuste und erste Unlock für das Baseband 05.11.07 aufspielen.

Durch einen Jailbreak der Firmware ist es möglich, Fremdprogramme, die nicht über den AppStore von Apple erhältlich sind oder nicht von Apple zugelassen werden, zu installieren. Durch einen Jailbreak erlischt der Garantieanspruch durch Apple, darauf weist Apple ausdrücklich hin. In der Regel ist allerdings möglich, den Jailbreak seines iPhone’s zu kaschieren. Wie es rechtlich mit Gewährleistung durch den Verteiber, also T-Mobile in Deutschalnd, aussieht, weiß ich nicht genau. Fest steht, dass T-Mobile nur die wenigsten Schäden am Gerät selbst beheben kann und das iPhone zu Apple einschicken könnte – Problem mit der Garantie …
Durch einen Unlock des Gerätes ist es möglich, den standardmäßigen Sim- bzw. Net-Lock des Vertrags iPhone’s zu umgehen. So ist es nach dem Unlock möglich, die Sim-Karten von Fremdanbietern beispielsweise Fonic zu verwenden, die Telefonieren oder Surfen zu wesentlich günstigeren Konditionen anbieten. Dieser Net-Lock wird jedoch nicht entfernt und ist entsprechend nach dem Updaten auf eine neuere Firmware bzw. das Überspielen mit der aktuellen Firmware wieder entfernt.

Doch es sei gewarnt: Die Lücke, die geohot im Baseband ausgenutzt hat, soll von irgendjemandem im Netz schon wieder ausgeplaudert worden sein, sodass anzunehmen ist, dass Apple das Baseband im nächsten Firmware Update ebenfalls updaten und die Lücke schließen wird.
Bei den neusten iPhone’s 3GS (Mitte Oktober hergestellt) ist aufgund eines geänderten BootLoaders nur noch ein tethered Jailbreak möglich. Das bedeutet, dass das Gerät bei jedem Reboot erneut mit geohot’s blackra1n gehackt werden muss, da es meist nur noch in den Recovery Modus bootet. Dies gilt ebenfalls für den iPod Touch 3G.

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PageRank Update Oktober 2009 ist online

von am 30. Oktober, 2009, unter ,

Im Laufe des heutigen Tages, dem 30.10.2009, ist ein neues Update von Google’s PageRank online gegangen.  Nach nun 128 Tagen hat das Warten endlich ein Ende. Der grüne Balken erfreut Großteile der SEO- und Webmaster-Szene wieder. Es gab ja wirklich viele Spekulationen über das Ende des TB-PageRanks, aber die dürften mit diesem Update wohl erstmal wieder aus der Welt geschaffen worden sein.

Insgesamt war wohl der Trend bei diesem Update zu beobachten, dass der PR etwas angestiegen ist – größere Projekte haben teilweise einen noch größeren PR zugewiesen bekommen und mittlere bis kleine Projekte sind konstant geblieben, bzw. leicht angestiegen. Es waren natürlich auch wieder Abfälle in den PR-Werten zu beobachten. Ein Korrektur-Update ist (wie immer) nicht ausgeschlossen.
Mein Projekt hat bisher nur auf einer Unterseite an Zuwachs gewonnen. Die Hauptseite ist trotz einiger starker Backlinks nicht gestiegen. Das waren wohl einfach zu viele Backlinks in dieser kurzen Zeit  – wahrscheinlich wurde ich von Google abgestraft …

Einzelheiten zu den PageRank und Backlink-Updates finden sich in meinem Eintrag über das Phänomen  Google PageRank.

(Weiterlesen …)

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SchülerVZ – Datenabgriff Skandal

von am 19. Oktober, 2009, unter ,

Nachdem am vergangenen Wochenende bekannt wurde, dass durch eine Art Crawler die Datensätze wie Benutzerbild, Name, Wohnort, Schule und Geburtsdatum von rund einer Millionen Schülern aus dem Social-Netzwerk  SchülerVZ automatisiert abgefragt und gespeichert wurden, warnt nun der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar davor, intime Details im Netz zu veröffentlichen. Mit den  geraubten Daten wäre es unter anderem möglich, Schüler nach Wohnort und Alter zu filtern und inklusive Benutzerbild anzeigen zu lassen. Die Datensätze wurden netzpolitik.org zugespielt, die daraufhin prompt einen Blogeintrag darüber verfassten.

 

Deine persönlichen Daten sind auf unseren Servern (den Speicherorten für diese Daten) bestmöglich geschützt. Sie können z.B. nicht von Suchmaschinen wie Google ausgelesen werden und tauchen somit nicht außerhalb vom schülerVZ auf.

Die Daten sind laut eigenen Angaben von SchülerVZ eigentlich gegen automatisierte Zugriffe von (Suchmaschienen-)Crawlern gesichert, der „Datendieb“ konnte diesen Schutz anscheinend dennoch umgehen. Datenschützer schlugen nach diesem Vorfall sofort Alarm. Inzwischen gab es bereits ein erste Festnahme in Berlin.

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Duplicate Content (DC) bei Google & Co

von am 19. Oktober, 2009, unter ,

Wer nicht will, dass Google und Co. seine Website aufgrund von Duplicate Content (kurz auch als DC zu finden) abstrafen oder gar aus dem Index entfernen, der sollte beim Aufbau einer Website folgende Punkte beachten:

  • Die Website sollte entweder mit oder ohne „www.“ zu erreichen sein.
  • Sie sollten den gleichen Text nicht zweimal verwenden oder gar Text von anderen Websites kopieren.
  • Sie sollten Ihre Website möglichst so aufbauen, dass Crawler von Suchmaschinen den selben Text nicht mehrmals auslesen können; etwa über die Hauptseite, Kategorien und nochmal über die Archive (vgl. WordPress).

301-Redirect (Permanente Weiterleitung)

301-Redirect ist das Stichwort, um DC bei der „www.“ Subdomain zu verhindern. Das lässt sich am effektivsten per htaccess Datei umsetzen. Die .htaccess (mit Punkt und ohne Endung) Datei wird in das Root-Verzeichnis, das übergeordnetste Verzeichnis, auf das die Domain leitet, eingefügt. Die Umsetzung via htaccess ist zudem sehr suchmaschinenfreundlich, da sie serverseitig stattfindet.

Will man die Domain omaximus.de dann permanent auf die Subdomain „www.“ omaximus.de weiterleiten, müsste der Inahlt der htaccess Datei wie folgt aussehen:

RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTP_HOST} !^www\.omaximus\.de$ [NC]
RewriteRule ^(.*)$ http://www.omaximus.de/$1 [R=301,L]

Möchte man es genau anders herum haben (ohne „www.“-Subdomain), geht das so:

RewriteEngine on
RewriteCond %{HTTP_HOST} ^www.omaximus.de$ [NC]
RewriteRule ^(.*) http://omaximus.de/$1 [L,R=301]

Mit Scriptsprachen wie PHP lässt sich eine solche Weiterleitung übrigens auch einrichten:


<?php
header("HTTP/1.1 301 Moved Permanently");
header("Location:http://omaximus.de");
exit;
?>

 

Klientseitige Weiterleitungen

Klientseitige Weiterleitungen werden mittels HTML oder JavaScript ausgeführt und sind dementsprechend ungünstig für Crawler von Suchmaschinen – JavaScript wird nicht ausgeführt und HTML-Redirects werden abgewertet.
Die Umsetzung eines HTML-Redirects im Head-Bereich der Seite sollte dennoch kurz angesprochen werden:

<meta http-equiv=refresh content="1; URL=http://omaximus.de">

Die 1 gibt die Anzahl der Sekunden, die bis zur Weiterleitung vergehen sollen – in diesem Fall 1 Sekunde -, an.

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Erstmals ein- und zweistellige Domains zu registrieren

von am 16. Oktober, 2009, unter , ,

Es ist eine recht erfreuliche Nachricht, die heute von Denic rausgegeben wurde. Deutsche ein- und zweistellige (.de-)Toplevel Domains können ab kommenden Freitag, den 23. Oktober 2009, 9 Uhr MESZ, erstmals registriert werden. So können zum Beispiel die Domains „a.de“ oder „ab.de“ bei Denic registriert werden. Dabei gilt das Prinzip: Wer zuerst kommt, malt zuerst.
Es gelten allerdings verschärfte Registrierungsbedingungen. So dürfen beispielsweise nur 4 Registrierungsanträge pro Minute von jeweils einem der 274 bei Denic angemeldeten Provider abgegeben werden.

Zu dieser Entscheidung führte wohl das so genannte „VW-Urteil“, durch das dem Volkswagen-Konzern die Zuteilung der „vw.de“ Domain zugestanden wurde.  In diesem Verfahren wurde zuletzt am vergangenen Donnerstag die Beschwerde von Denic beim Bundesgerichtshof abgewiesen. Denic reagierte hierauf mit der Freigabe sämtlicher ein- und zweistelliger Second-Level-Domains. Die technischen Vorraussetzungen hierfür wären laut Angaben schon lange getroffen worden.
Einige Unternehmen und Provider dürften sich durch diese Entscheidung nun dennoch etwas überrumpelt fühlen.

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EIZO stellt FX2431 als neuen High End Monitor vor

von am 03. Oktober, 2009, unter , ,

[Trigami-Review]

Einführung

LOGO(4)Die Firma Eizo hat einen neuen 24 Zoll Monitor im High-End Segment herausgebracht. Mit seinem großen Farbraum und sehr realistischer Darstellung  bietet der Monitor das ideale Arbeitswerkzeug für Grafiker und leidenschaftliche Spieler. Ich als Anwender von Photoshop und Gelegenheitsspieler kann selbst bestätigen wie wichtig und schön unverfälschte und originalgetreue Farbwiedergabe ist. Dieses Pro ist für professionelle Grafiker sogar unerlässlich. Die Arbeit muss ja schließlich beim Kunden später genauso aussehen wie sie auf dem eigenen Monitor (unverfälscht) erstellt und gedacht wurde. Auch die  guten Kontrastwerte tragen mitunter zum hervorragenden Bild des Widescreen LCD bei. Starke Helligkeit lässt den Monitor in jedem Einsatzgebiet (und Ort) gut aussehen. Die gute Abstimmung dieser Features evoziert ein besonders lebendiges Bild bei Filmen und Spielen.
Der extra eingerichtete Game Modus lässt Helligkeitsunterschiede noch besser zur Geltung kommen: so kommen Spieler voll auf ihre Kosten. Es gibt außerdem einen weiteren Modus für Spieler – den Thru Modus. Mithilfe dieses Modus können Bilddaten beinahe  in Echtzeit auf dem Monitor angezeigt werden, da die Video Funktion, die für das Spielen nicht benötigt wird, umgangen wird.

Daten und Fakten

Eiz_IM9045_front_FX2431_white_onlineDieser neue Monitor mit der Artikelbezeichnung FX2431 besitzt eine Bildschirmdiagonale von 24 Zoll, mit der er Filme und Spiele ohne weiteres gestochen scharf in Full HD Auflösung darstellen kann. Dabei sind Auflösungen von 1080p (1920×1080 Pixel) bzw. 1080i möglich. Ausgestattet mit S-PVA Technologie erlaubt das Panel Blickwinkel von bis zu 178° – das ist hoher Wert für ein LC – Display. Weitere Highlights sind der HDMI-Anschluss und die integrierten Lautsprecher. Die Helligkeit liegt bei 360 cd/qm und der Kontrastwert ist mit 2.000:1 recht gut. Die standardmäßige Darstellung von 16,7 Millionen Farben ist natürlich gegeben. Es stehen neben Game- und Thru-Modus weitere Modi zur Verfügung. Die typische reaktionszeit liegt bei 6 ms (Mid-Tone) und 16 ms (rise/fall; Schwarz-Weiß-Wechsel).
Zahrleiche weitere Anschlussmöglichkeiten machen den Monitor zu einem wahren Allrounder.

 

Prad PC-Games Chip

 

Fazit

Als Alleskönner unter den LCD High End Monitoren schneidet der  Eizo FX2431 durchweg mit Bestnoten ab. So erhält unter anderem von Prad.de, Chip-Online und PC Games Hardware sehr gute Testurteile oder landet sogar auf Platz 1 der Bestenlisten. Dieser Monitor im gehobenen Preissegment ist zwar nicht ganz so günstig, allerdings sein Geld wert. Er ist für Grafiker, Spieler und zur Videobearbeitung mit seiner detailgetreuen Wiedergabe bestens  geeignet. Sogar Konsolen lassen sich anschließen – Gaming in Full HD steht also nichts mehr im Wege.

 

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Erster Provider blockiert fremde DNS-Server

von am 03. Oktober, 2009, unter ,

Wie man herausgefunden hat, sperrt der Internet-Provider Vodafone den Port 53, der unter anderem für die Namensauflösung per DNS-Server zuständig ist, schon für Teile seines UMTS-Netzes und leitet Anfragen automatisch an seinen eigenen, bald zensierten, DNS-Server weiter. Es ist also nicht mehr möglich den DNS-Server einfach per Router oder TCP-IP-Konfiguration zu ändern. Eine Alternative bietet stattdessen über seinen eigenen Linux-Server Namensauflösungen zu tätigen (eine Anleitung findet sich hier).

Gesetzlich wird diese Sperre und Eingriff in das Fernmeldegeheimnis von Vodafone übrigens nicht gedeckt. Zumal der Port 53 von einer Reihe weiterer Dienste verwendet wird. Bleibt zu hoffen, dass sich die anderen Provider nicht auf diese verfassungsrechtlich unkorrekte Schiene begeben.

Wer übrigens durch eine Spam-Mail oder ähnliches auf der Stopp-Seite des BKA landet, wird unter Umständen automatisch auf eine Art „Beobachtungsliste“  gesetzt und so als möglicher Kinderschänder gewertet. Es ist also wirklich ratsam, auf einen freien DNS-Server zu wecheln. Eine Anleitung wird hier demnächst erscheinen.

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Bundestagswahl: Schwarz-Gelb gewinnt

von am 30. September, 2009, unter

(Quelle: ard.de)

In der Bundestagswahl 2009 ging es wieder heiß her. Trotz des harten Wahlkampfes von Frank-Walter Steinmeier musste die SPD eine Niederlage einstecken und verabschiedete sich mit ihrem schlechtesten Ergebnis aller Zeiten endgültig in die Opposition. Diese wird die SPD zugleich unter Steinmeier als Fraktionschef leiten. Die Union musste geringfügig an Stimmen einbüßen und die FDP ging als eindeutiger Wahlsieger hervor.

Insgesammt ist in dieser Wahl ein Trend weg von den klassischen „Volksparteien“, wie sich CDU und SPD nennen, hin zu den kleinen bzw. Mittelgroßen Parteien zu beobachten. Die SPD ist schon in ihre Bestandteile zerfallen und auch die CDU beginnt langsam zu brökeln – musste die CSU doch jüngst in Bayern große Stimmverluste einbüßen. Bleibt abzuwarten, ob die jeweiligen Parteivorsitzenden den nötigen Halt bieten können, ihre Partei durch diese „politische Krise“ zu führen.

Mit dem gegenseitigem Einverständnis von Union und FDP zum Zusammenschluss zu einer kleinen Koalition, haben die Liberalen auch schon angekündigt, gegen die Internetsperren und Vorratsdatenspeicherung vorgehen zu wollen. Bleibt abzuwarten inwiefern sich die FDP im Koalitionsvertrag in diesen Punkten durchsetzen kann. Die Aufnahme dieser Punkte ins Parteiprogramm kurz vor der Bundestagswahl dürften den Liberalen aber sicherlich nochmals einige Wählerstimmen eingebracht haben. Fallen die Punkte nun ganz raus, rückt das die FDP in ein schlechtes Licht …

Die bayerische Landesvorsitzende der FDP hat jedenfalls schon angekündigt, diese Punkte durchsetzen und in Innen- und Rechtspolitik einen neuen Kurs fahren zu wollen.

(Quelle: bundeswahlleiter.de)

(Quelle: bundeswahlleiter.de)

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Matt Cutts über den Google PageRank

von am 27. September, 2009, unter , ,

In diesem Video äußert sich Google-Mitarbeiter Matt Cutts über Google’s PageRank™ und warum Termine für neue Updates nicht vorher für die breite Masse bekannt gegeben werden.

Der PageRank™, der für den 17. September erwartet wurde, hat übrigens bisher noch nicht stattgefunden. Entsprechend müsste es für die kommende(n) Woche(n) zu erwarten sein. Die Webmaster-Szene wartet schon ganz gespannt darauf …

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Ein Kurzvideo gegen Internetsperren

von am 22. September, 2009, unter , ,

Am 22. April 2009 wurde der Gesetzesentwurf zur Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen durch das Bundeskarbinett beschlossen, am 18. Juni 2009 im Bundestag verabschiedet.  Auf  die ePetition  gegen dieses Gesetz mit über 130.000 Mitzeichnern wurde bisher noch nicht reagiert. Durch dieses Gesetz wird der Zugang zu kinderpornografischen Seiten im Netz über eine Art „Stopp!“-Seite, auf die der DNS-Server weiterleitet, blockiert – die Seite selbst wird jedoch nicht vom Netz genommen. Dementsprechend leicht lassen sich die Sperren auch über einen Wechsel auf einen „freien“ DNS-Server umgehen. Kinderpronographie wird so nur versteckt, nicht jedoch effektiv bekämpft. Wer wirklich auf kinderpornographische Seiten möchte, kommt da auch hin, trotz der ach so tollen Internetsperren! Und im Untergrund kann beständig weiteragiert werden, weil gegen die eigentlichen Ursprünge nicht vorgegangen wird.

Der Sinn und Zweck des ganzen, nämlich Kinderpornografie zu bekämpfen, ist wirklich lobenswert, die Umsetzung allerdings höchst zweifelhaft und fraglich. Die Liste der kompletten Sperrfilter wird vom BKA geführt, damit wäre theoretisch auch eine unkontrollierte Ausweitung der Sperren auf andere Bereiche möglich – was gegen Artikel 5 Grundgesetz verstößt.

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

Artikel 5 GG, Absatz 1

Auf YouTube habe ich ein nettes Kurzvideo zu diesem Thema gefunden, dass ich Euch nicht vorenthalten wollte:

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