Domains

Für Unternehmen und auch für Privatleute wird die eigene Domain immer wichtiger. Falls Sie auch Ihre private Adresse im Internet besitzen möchten, sollten Sie zuerst einmal überprüfen, ob Ihre Wunschdomain noch frei ist. Verschiedenste Anbieter bieten über das Internet Domains zum Kauf an. Bei diesen Anbietern können Sie überprüfen, welche Domains noch zur Verfügung stehen. Sie sollten sich vielleicht, wenn Sie einen häufig vertretenen Namen besitzen, vorher ein paar Alternativen notieren. Eine Domain zu reservieren ist, mit einem Kauf gleichzusetzen.

Die laufenden Kosten beachten

Bevor Sie sich für einen Anbieter entscheiden und eine Domain kaufen, sollten Sie sich über die laufenden Kosten informieren und sich die AGB´s ausdrucken. Diese sollten Sie komplett durchlesen und eventuelle Fragen klären, bevor Sie sich binden. Die monatlichen oder jährlichen Kosten können erheblich differieren. Sollten Sie sich für einen Anbieter entschieden haben, überprüfen Sie die Verfügbarkeit ihres Wunschnamens für Ihre Domain. Sollte dieser noch verfügbar sein, bekommen Sie dies innerhalb weniger Sekunden mitgeteilt. Alle weiteren Schritte, bezüglich des Domainkaufs, werden Ihnen vom Anbieter angezeigt. Sie brauchen lediglich den Anweisungen zu folgen.

Der Domainname sollte einprägsam sein

Sie sollten sich für einen Domainnamen entscheiden, der auch zu Ihnen passt und der einprägsam ist. Sie möchten von anderen im Internet gefunden werden und daher sollte der Domainname auch einen Bezug zu Ihrer Person haben. Je einfacher und einprägsamer dieser gewählt ist, desto mehr Zulauf können Sie verzeichnen. Bei den meisten Anbietern können Sie sich entscheiden, welches Länderkürzel hinter dem Domainnamen erscheinen wird. Sie müssen sich nicht zwangsläufig für eine Domain mit einem ….de Kürzel entscheiden. Die Auswahl ist beachtlich, weltweite Kürzel stehen zur Verfügung, allerdings zu unterschiedlichen Preisen. Sollte Ihr Wunschdomainname schon vergeben sein, dann versuchen Sie es einmal mit einer anderen Endung. Mit etwas Glück ist dieser noch frei und evtl. ist die andere Endung sogar noch günstiger als die zuerst gewählte.

Die Anweisungen des Domainbetreibers folgen

Nachdem Sie sich für einen Domainbetreiber und einem passenden Domainnamen entschieden haben, brauchen Sie nur noch den Anweisungen des Domainbetreibers zu folgen, um die begehrte Domain zu reservieren und zu kaufen. Die Domain gilt zuerst nur als reserviert, weil dieser eine IP-Adresse zugeteilt wird. Diese muss samt IP-Nummer in einem Nameserver eingetragen werden. Während dieses ganzen Ablaufes ist die Domain reserviert und kann von niemandem anderen gekauft werden.

Der Kauf einer Domain gilt immer nur für einen bestimmten Zeitraum

Der Kauf Ihrer Domain (Registrierung) ist zeitlich begrenzt. Eine Domain zu reservieren ist, zwischen 1 und 10 Jahren möglich. In der Regel setzt sich dieser Zeitraum stillschweigend fort, wenn Sie Ihre Domain nicht zwischenzeitlich kündigen. Achten Sie darauf, dass der Betreiber Ihnen nicht nur die Reservierung Ihres Wunschdomainnamens vermittelt, sondern Ihnen auch die nötige technische Unterstützung bietet, um Ihre Homepage erstellen zu können. Sie möchten Ihre Domain schließlich aktiv nutzen können und Mails empfangen und versenden können.

Erstmals ein- und zweistellige Domains zu registrieren

Es ist eine recht erfreuliche Nachricht, die heute von Denic rausgegeben wurde. Deutsche ein- und zweistellige (.de-)Toplevel Domains können ab kommenden Freitag, den 23. Oktober 2009, 9 Uhr MESZ, erstmals registriert werden. So können zum Beispiel die Domains „a.de“ oder „ab.de“ bei Denic registriert werden. Dabei gilt das Prinzip: Wer zuerst kommt, malt zuerst.
Es gelten allerdings verschärfte Registrierungsbedingungen. So dürfen beispielsweise nur 4 Registrierungsanträge pro Minute von jeweils einem der 274 bei Denic angemeldeten Provider abgegeben werden.

Zu dieser Entscheidung führte wohl das so genannte „VW-Urteil“, durch das dem Volkswagen-Konzern die Zuteilung der „vw.de“ Domain zugestanden wurde.  In diesem Verfahren wurde zuletzt am vergangenen Donnerstag die Beschwerde von Denic beim Bundesgerichtshof abgewiesen. Denic reagierte hierauf mit der Freigabe sämtlicher ein- und zweistelliger Second-Level-Domains. Die technischen Vorraussetzungen hierfür wären laut Angaben schon lange getroffen worden.
Einige Unternehmen und Provider dürften sich durch diese Entscheidung nun dennoch etwas überrumpelt fühlen.